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Zünsler       Crambidae      Pyraustinae

Rübenzünsler        Wiesenzünsler
Loxostege sticticalis

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda) Klasse: Insekten (Insecta) Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera) Familie:
Zünsler
(Crambidae)
Unterfamilie: Pyraustinae
Gattung: Loxostege

Ruebenzuensler-Loxostege-sticticalis
Fundort:    Getreidefeld   bei Telz   
Fundzeit:   11.05.2016  19.05 Uhr
Rübenzünsler
Fundort:   Ruderalfläche   bei Telz   
Fundzeit:    08.07.2016  14.25 Uhr

Der Rübenzünsler kommt in Berlin und Brandenburg häufig vor. Der Wiesenzünsler ist variabel in seiner Zeichnung. Er hat hell- bis rotbraune Oberflügel, die von dunkelbraunen Querbändern durchzogen sind. Zwischen einem dunklen Ring- und Nierenmakel setzt sich eine beigefarbene Fläche ab. Am Rand der Vorderflügel zieht sich eine helle, unterbrochene Linie durch. Die graubraunen Unterflügel tragen einen grauen Fransenrand.
Der tag- und nachtaktive Zünsler fliegt von Mai bis August und in einer überlappenden, zweiten Generationen von August bis September.
Er lebt auf Feldern, in Gärten und auf Ödlandflächen.
Die Raupe ist grün oder grau mit hellen Rücken- und Seitenstreifen. Sie entwickelt sich von Juni bis Juli bzw. von August bis zum April des nächsten Jahres. Die Raupe überwintert halbwüchsig. Die erwachsene Raupe wird 3,5 cm lang. Bei Massenbefall an Zuckerrüben, Tabak oder Klee können Rübenzünsler Schaden in der landwirtschaftlichen Produktion auslösen. Jedes Weibchen legt circa dreihundert Eier und heftet häufchenweise bis zu acht Eiern an die Blattunterseite an. Der Wiesenzünsler verpuppt sich Ende April im Boden.
Die Flügelspannweite von Loxostege sticticalis kann 1,8 bis 2,6 cm betragen.
Raupenfutterpflanzen: polyphag an Zuckerrübe (Beta vulgaris), Klee (Trifolium spec.), Gemeinem Beifuß (Artemisia vulgaris), Luzerne (Medicago sativa), Kartoffeln (Solanum tuberosum), Getreide, Melde (Atriplex spec.) u.a. .