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Weißlinge       Pieridae

Kleiner Kohlweißling
Pieris rapae

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda) Klasse: Insekten (Insecta) Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera) Familie:
Weißlinge (Pieridae) Gattung: Anthocharis

raupe unter kohlrabiblatt
     Raupe unter einem Kohlblatt
Schulzendorf 13.07.2011 13.04 Uhr

Fundort: Berlin-Spandau  Zitadelle  
Fundzeit 17.07.2007  11.47 Uhr  
an Saat-Luzerne

Der Kleine Kohlweißling besitzt einheitlich, gelblich gefärbte Hinterflügel. Die oberen Vorderflügel haben schmalere schwarze Spitzen als die beim Großen Kohlweißling. Die Weibchen sind an zwei schwarzen Punkten auf den vorderen Flügeln erkennbar, die Männchen an einem schwarzen Fleck.
Der Kleine Kohlweißling kommt in Berlin und Brandenburg als einer der häufigsten Tagfalter vor. Er lebt auf Ödlandflächen, auf beweideten Wiesen, auf Kulturflächen, wo Kohl, Raps oder Senf angebaut wird und in Gärten.
Der Kleine Kohlweißling entwickelt bis zu vier Generationen pro Jahr. Er fliegt von März bis November. Er ist ein Schädling und beeinträchtigt die Feld- und Gartenerträge an Kohlsorten. Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Raupen müssen vor Juni erfolgen, um wirksam zu werden. Die Weibchen legen im April und im Juli ca. 120 bis 150 Eier einzeln an den Blattunterseiten von Kreuzblütlern (Brassicaceaen) ab. Zwei Wochen nach der Eiablage beginnt das Raupenstadium, welches vier Wochen andauert. Die schwach grün gefärbten Raupen mit gelblichem Rückenstreifen sind mit dichten, kurzen, farblosen Haaren besetzt. Der Kleine Kohlweißling überdauert den Winter als Gürtelpuppe.
Die erwachsenen Falter suchen den Nektar von Kapuzinerkresse, Lupine, Graukresse, Raps, Weißkohl, Rosenkohl, Rettich, Radieschen, Wegrauke und Wilder Resede. An feuchten Stellen finden sich Ansammlungen von Kohlweißlingen, die Wasser aufsaugen und sich auch an getrocknetem Pferdemist mit Mineralien versorgen.
Seine Fressfeinde sind Singvögel, Igel und andere Insektenfresser sowie Schlupfwespen (Cotesia glomerata). Letztere legen ihre Eier in die Raupen des Kohlweißlings, welche dann durch die Schlupfwespenmaden von innen her zerstört werden (biologische Schädlingsbekämpfung).
Die Flügelspannweite des Kleinen Kohlweißlings beträgt 4,0 bis 5,0 cm.
Raupenfutterpflanzen: Kohl- und Gemüsearten (Brassica spec.), Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus), Raps (Brassica rapus).

raupe des kleinen kohlweißlings
  ;Raupe des Kleinen Kohlweßlings an einer Kohlpflanze


Fundort: Telz  Ödlandfläche   Fundzeit 24.06.2007  13.30 Uhr  Weibchen

Puppe des Kleinen Kohlweißlings
            Puppe des Kleinen Kohlweßlings
  Wildau     17.08.2013

Igel

Der Igel lässt sich die Raupen und Falter des Kleinen Kohlweißlings schmecken.

aufsaugen von Mineralien

  Ansammlung des Kleinen Kohlweßlings:
 die Falter saugen Mineralien auf.

Puppe des Kleinen Kohlweißlings

   Puppe des Kleinen Kohlweßlings
  Wildau     17.08.2013

Kleiner-Kohlweißling-auf-Vogelmiere

   Kleiner Kohlweßling auf Vogelmiere
  Wildau     31.03.2015

Kl-Kohlweissl-mit-Gartenkreuzspinne

   Fressfeind: Gartenkreuzspinne
  Wildau     20.08.2011     11.51 Uhr

Rapsblüte

mögliche Futterpflanze für die Raupen des Kleinen Kohlweißlings

Kleiner-Kohlweißling an Gewöhnlichem Erdrauch

   Kleiner Kohlweißling an
     Gewöhnlichem Erdrauch
  Kiekebusch     17.05.2015   15.01 Uhr

kleiner-kohlweissling-an-taubnessel

   an Purpurner Taubnessel
  Wildau     26.08.2015     11.52 Uhr

kleiner-kohlweissling-an-jakobs-greiskraut

   an Frühlings-Greiskraut
  Wildau     30.04.2016     15.12 Uhr

kleiner-kohlweissling-an-silberblatt

   an Einjährigem Silberblatt
  bei Telz     11.05.2016     17.38 Uhr

kleiner-kohlweissling-an-sichelklee

   an Sichelklee      am Pulverberg
  Zeuthen     26.06.2016     15.50 Uhr