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Weißlinge       Pieridae

Zitronenfalter
Gonepteryx rhamni

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda) Klasse: Insekten (Insecta) Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera) Familie:
Weißlinge (Pieridae) Gattung: Anthocharis

zitronenfalter flügel geöffnet

Fundort: Spandauer Forst   02.04.2016 
Fundzeit: 12.58 Uhr   Männchen

zitronenfalter

Fundort: Störitzsee südöstlich von Berlin  
Fundzeit: 08.07.2010     14.13 Uhr   Männchen

Das Männchen der Zitronenfalter ist an seinen auffallend gelben Vorder- und Hinterflügeln gut erkennbar, dagegen ist das Weibchen durch die grün-weißliche, ausgebleichte Farbe seiner Flügel erst auf den zweiten Blick als Zitronenfalter zu bestimmen. Während die Weibchen des Großen Kohlweißlings einen schwarzen Fleck auf der Oberseite besitzen, zeigen die Weibchen des Zitronenfalters keinen. Beim Männchen ist die gelbe Oberseite mit dem kleinen orangen Augenfleck nur im Flug zu sehen, sitzend klappt er sofort die Flügel zusammen.
Der Zitronenfalter kommt in Berlin und Brandenburg noch regelmäßig vor. Er lebt in lichten Wäldern gern an Bachläufen, im Erlenbruchwald oder buschbestandenen Wegrändern, aber auch in Gärten. Der Zitronenfalter entwickelt eine Generation pro Jahr. Er gehört zu den ersten Tagfaltern im Frühjahr. Er fliegt von März bis Oktober. Er überdauert den Winter als Falter ungeschützt in der Natur. Am Boden zwischen Laub sitzend oder angeheftet an Zweige, kann er bis zu minus zwanzig Grad aushalten, da er eine Art "Kälteschutzcocktail" aus Eiweißen, einem Zuckeralkohol und Glycerin bildet. Er lebt etwa ein Jahr und stirbt nach der Paarung und Eiablage im Frühjahr. Im Juli schlüpft der junge Zitronenfalter der nächsten Generation und verharrt in einer Sommerruhe bis zum September. Doch im Sommer 2011 flog er auch schon im Juli und August.
Neben dem Zitronenfalter überwintern ebenfalls als Imago: der Trauermantel, der Große und der Kleine Fuchs, der C-Falter und das Tagpfauenauge. Sie sind die ersten Tagfalterarten im Frühjahr auf der Suche nach Frühblühern.
Die erwachsenen Falter besuchen u.a. Weidenblüten, Blaustern, Purpurne Taubnessel, Löwenzahn, Brombeerblüten, Kanadische Goldrute, Kratzdisteln, Gundermann, Lerchensporn.
Die Flügelspannweite des Zitronenfalters beträgt 5,0 bis 5,5 cm.
Raupenfutterpflanzen: Blätter von Faulbaum (Frangula alnus) und Kreuzdorn (Rhamnus cathartica).

Weibchen weist das Männchen ab.

Das Weibchen ist zur Paarung nicht bereit: Sie streckt ihren Hinterleib hoch und verströmt einen abweisenden Geruch.
Fundort: Radeberge hinter Pätz  
Fundzeit: 24.04.2020   14.10 Uhr 

zitronenfalter flügel geöffnet dorsal

Fundort: Spandauer Forst   02.04.2016 
Fundzeit: 13.03 Uhr   Männchen

Zitronenfalterpaar Das Männchen wird abgewiesen

Sie lässt die Paarung nicht zu.  
Fundzeit: 24.04.2020 14.01 Uhr   

zitronenfalter im laub

Fundort: Spandauer Forst  
Fundzeit: 05.04.2009 15.27 Uhr   Männchen

zitronenfalter_schmetterlingsflieder

Nektarsuche an Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii )  
Fundzeit: 14.07.2020   16.26 Uhr 

Faulbaum

Faulbaum (Rhamnus frangula) Futterpflanze der Raupen des Zitronenfalters

www.nabu.de

schmetterling-raupe.de

www.lepiforum.de

Lerchensporn
                         Lerchensporn